
Ein paar Grad über Null und schon kannst Du Dir eine Erfrierung holen! Besonders gefährdet sind Zehen, Finger, Wangen, Nase und Ohren. Durch Kälte, Nässe, Wind wird die Blutzufuhr gedrosselt - es kommt zu einer Durchblutungsstörung. Die betroffene Partie beginnt zu schmerzen, wird taub und eine blaurote Verfärung entsteht. Wird die Erfrierung tiefergehend, dann bilden sich Blasen und die Haut verfärbt sich graublau bis weiß.
Was tun? Decke die betroffenen Körperteile mit einem keimfreien Verband ab. Verabreiche warme und gezuckerte Getränke, hülle den Betroffenen in Decken, und dann schnell einen Arzt rufen! (Die erfrorene Region nicht isoliert erwärmen, das könnte die Haut weiter schädigen)
Ein besonders kritische Situation ergibt sich beim Einbrechen im Eis: Eiskaltes Wasser führ sehr schnell dazu, das man sich nicht mehr bewegen kann und zu ertrinken droht. Trotz aller Eile ist für den Retter Vorsicht das oberste Gebot. Die Rettung sollte, wenn möglich, vom Ufer aus geschehen mit Hilfe eines Stabes, einer Leiter, eines Brettes, eines Rettungsballes - irgendetwas, das der Verunglückte greifen kann. Außerdem zügig über den Notruf die Feuerwehr alarmieren!
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