Internationales Camp in Tunesien: Mona Lampe und Tim Schönborn aus dem LV Hamburg waren vom 2. - 9. Juli 2011 dabei! Eine Zusammenfassung ihrer Erlebnisse:
Die beiden haben bei einigen Workshops mitgemacht. Beispielsweise diskutierten sie darüber, "was eigentlich sinnvoll ist" und wie weit jeder persönlich gehen will, um anderen zu helfen: „Würdest Du mehrere Flüchtlinge in Deinem Garten campieren lassen?“
"Ein festes Band"
Der Workshop „Leadership skills“ war für Mona und Tim am interessantesten und sie wollen Ideen daraus im Hamburger JRK umsetzen. Der Dozent erklärte ihnen das "Grundgerüst eines Leiters: Leadership = communication + trust + cooperation“. Eingebunden waren verschiedene Vertrauensspiele: Eine Person stellte sich auf eine Mauer, ließ sich fallen und wurde von den anderen Teilnehmern aufgefangen. So war am Ende ein „festes Band zwischen den Teilnehmern gespannt“.
Ein wiederkehrendes Thema in den Workshops war das Denken in Vorurteilen und Stereotypen. Mona und Tim haben „gelernt, teilweise nicht bewusste, Vorurteile gegenüber Moslems abzulegen“. Z. B. haben sie nämlich „eine Menge Frauen ohne Kopftuch kennen gelernt und solche die ‚Ingenieurswesen’ studieren“.
17 Länder unter einem Dach
„In jedem Zimmer lebten ein Mitglied aus dem Tunesischen Roten Halbmond und ein Gast aus einem anderen Land“. Das waren Leute aus Algerien, Frankreich, Serbien, Spanien, Malta, Libanon, Italien, Ägypten … insgesamt aus 17 Ländern - aus 17 nationalen Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaften.
Auf politischer Ebene gibt es häufig Unruhen zwischen den Staaten. Um so beeindruckender, dass Verständnis unter dem Dach der Rotkreuzbewegung gelingt; am Ende waren Mona und Tim „Teil eines wundervollen Teams“ und sie konnten sich „gar nicht vorstellen, wieder nach Hause zu reisen“.
gd
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