Eine Hütte über dem Erdboden: Katastrophenschutz muss nicht kompliziert sein.

Der globale Klimawandel wird weltweit zu extremeren Wettereignissen führen – im „worst case“ zu mehr Naturkatastrophen – zu Hurrikanen, Erdbeben, Überflutungen.
Damit die Menschen von diesen Naturgewalten nicht "überrollt" werden, engagiert sich die Rotkreuzbewegung weltweit dafür, dass entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Zum Einen sind die Regierungen aufgefordert, den Katastrophen-Schutz zu verschärfen und z. B. Frühwarnsysteme einzurichten.
Das Rote Kreuz ist zum Anderen davon überzeugt, dass die einzelnen Gemeinden und ihre Bewohner selbst eine Schlüsselrolle innehaben, um die Auswirkungen des Klimawandels zu beeinflussen.
In Uganda, wo starke Regenfälle zu Überflutungen und Erdrutschen führen, stellte das Rote Kreuz eine Modell-Hütte vor, die erhöht und mit einer speziellen Schicht gebaut wird, so dass sie bei Fluten nicht sinkt. Und das Pflanzen von Bäumen kann verhindern, dass Ländereien von Schlammlawinen heimgesucht werden.
Das sind einfache, naheliegende und dabei innovative und vorausschauende Maßnahmen, die direkt in den Gemeinden umgesetzt werden können und damit das Leben ihrer Bewohner schützen.
gd
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