Unbezahlbar

Nach dem Erdbeben: Wie Syed ein Volunteer für den Pakistanischen Roten Halbmond wurde.

Syed: Stolz ein Volunteer zu sein

Syed Mahmood Kazmi, 19 Jahre alt, ist Präsident der Jugendorganisation des Pakistanischen Roten Halbmondes und außerdem: Mitglied des Notfall-Teams, Ersthelfer, Ansprechpartner für Volunteers und „Peer Educator“.

Was ist passiert, dass Syed sich in diesen freiwilligen Ämtern engagiert? Hier ist seine Geschichte, in seinen eigenen Worten:

"Am 8. Oktober 2005 war ich 15 Jahre alt, ich war gerade in der Schule und lernte für einen Test als ein gigantisches Erdbeben Pakistan erschütterte. Das war der unvergesslichste Augenblick in meinem Leben. Mein Zuhause war zerstört, meine Eltern und Geschwister verletzt – unter einem Wrack, das mal unser Haus war. Ich rannte von der Schule nach Hause, den ganzen Weg weinend, ich sah überall Blut und tote Menschen.

Am nächsten Tag kamen Mitarbeiter des Pakistanischen Roten Halbmondes. Sie bargen meine Familie aus den Trümmern. Ich sah zu, wie diese Leute so viel für uns taten, obwohl sie uns nicht einmal kannten. Ich konnte es nicht glauben, wie hart sie arbeiteten, um anderen zu helfen, um Leben zu retten.

Ich war total berührt und inspiriert, und ganz plötzlich entschied ich mich, mitzuhelfen, Menschen aus ihren demolierten Häusern zu evakuieren. Seitdem bin ich ein Volunteer für den Pakistanischen Roten Halbmond.

Volunteers sind nicht bezahlt – nicht weil sie nichts wert sind, sondern, weil sie unbezahlbar sind!"

 

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